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Wurzelbehandlungen

Wenn der Nerv nervt

Eine nervige Sache die 

Wurzelbehandlungen

Zähne haben inneren einen Hohlraum, welcher mit Blutgefäßen, Bindegewebe und Nerven gefüllt ist. Dieser Nerv kann aus unterschiedlichen Gründen absterben und sollte dann entfernt werden, andernfalls könnte er sich zersetzen oder faulen und somit weitere Schäden verursachen. 

Oft ist diese Entzündung mit Schmerzen behaftet. Daher sollten die zurückbleibenden Hohlräume verschlossen werden, damit sich dort keine Bakterien bilden, vermehren und so wieder zu Entzündungen und Schmerzen führen können. Wurzelbehandlungen werden grundsätzlich mit Betäubung durchgeführt, da sie sehr schmerzhaft sind. Sobald die Narkose wirkt, legen wir einen Zugang zum Wurzelkanalsystem und reinigen und sterilisieren dieses. Nach der Reinigung wird eine Wurzelfüllung in den Zahn gegeben, damit dieser vor einer weiteren Entzündung geschützt ist.

Wie läuft die Wurzelbehandlung ab?

In der Zahnarztpraxis assindentia in Essen-Holsterhausen legen wir wert auf moderne Verfahren, um dem Patienten so wenige Unannehmlichkeiten wie möglich zumuten. Der Behandlungserfolg gibt uns dabei recht.

In der Regel läuft eine Wurzelbehandlung (oder Wurzelkanalbehandlung) in mehreren Schritten ab.

  1. 1Betäubung des zu behandelnden Zahns

  2. Präparierung des Zahns, um ihn während der Offenlegung vor Bakterien zu schützen

  3. Öffnen und Reinigen des geschädigten Zahns

  4. Entfernung von entzündetem Zahnmark mittels feiner Instrumente

  5. Desinfizierung des Gewebes mit speziellen Spülungen

  6. Füllung des Zahns mit biokompatiblem Material zum Schutz vor der Ansiedlung von Bakterien

 

Ein Zahn kann nach seiner vollständigen Entwicklung auch ohne Innenleben bestehen bleiben. Die Pulpa übernimmt vor allem während der Entwicklungsphase des Zahns wichtige Aufgaben.

Wurzelbehandlung eines abgestorbenen Zahns

Bleibt die Wurzelentzündung zu lange unbehandelt und ist die Krankheit weit vorangeschritten, kann die Zahnwurzel absterben. Zurück bleibt ein wurzeltoter Zahn, in dem sich Fäulnisbakterien ansiedeln können. Dieses Krankheitsbild nennt man Gangrän.

Jedoch kann mittels moderner Endodontie auch die Gangrän behandelt werden und der Zahn erhalten bleiben.

Chirurgische Wurzelbehandlung (Wurzelspitzenresektion)

In manchen Fällen reicht die herkömmliche Wurzelkanalbehandlung nicht aus, um den Zahn zu erhalten. Dies ist zwar selten der Fall, kann jedoch vorkommen und einen chirurgischen Eingriff notwendig machen. In einer Wurzelspitzenresektion wird dabei die geschädigte Wurzelspitze entfernt, sodass keine weiteren Schäden (am Knochen) entstehen können.

Der Zahnarzt wird bei der Wurzelspitzenresektion nicht direkt am Zahn tätig, sondern am Zahnfleisch und der Knochenhaut. Hier legt er das Gewebe so weit frei, bis der Knochen offen daliegt. Schließlich wird auch der Knochen so weit entfernt, bis die Wurzelspitze freiliegt. Diese wird um einige Millimeter gekürzt (die sogenannte Resektion).

Fragen Sie uns unter: 0201. 74 99 03 oder info@assindentia.de

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